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[Rezension] Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht

Hey,

heute gibt es von mir die Rezension von „Tote Mädchen lügen nicht“. Ich wollte das Buch schon seit längerer Zeit lesen und habe nun endlich die Zeit dafür gefunden.

Am Anfang möchte ich anmerken, dass ich dieses Buch wahrscheinlich keinem Empfehlen würde, der depressiv ist oder ähnliches. Dieses Buch könnte denjenigen nur zusätzlich runterziehen und die Person würde sich automatisch noch mehr mit dem Thema auseinandersetzen.

Viel Spaß beim durchlesen 🙂


Titel: Tote Mädchen lügen nicht

Autor/in: Jay Asher

ISBN: 978-3-570-31195-0

Verlag: cbt

Seitenzahl: 288

Preis: 9,99€

 

Inhalt

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …

 

Eigene Meinung

Das Cover ist von der Serie, da meine Ausgabe auch das Buch zur Serie ist. Es ist simpel gehalten, doch wenn man es sich genau anguckt, lässt sich viel daraus schließen. Auf dem Cover ist Clay mit Kopfhörern zu sehen, während er eine von Hannahs Kassetten hört. Im Hintergrund ist ein blasses Bild von Hannah abgebildet. Dieses blasse Bild passt sehr gut zu der Geschichte, denn obwohl Hannah tot ist, beeinflusst ihre Handlung ihre Mitmenschen nach ihrem Tod. Insbesondere die 13 Menschen, die mit ihrem Tod zu tun haben…

Am Anfang der Geschichte wird dem Leser und auch Clay, dem Hauptcharakter, nicht deutlich, warum gerade er die Kassetten zugeschickt bekommen hat. Für ihn war Hannah nur eine Bekannte, mit der er zusammen früher im Kino gearbeitet hat. Clay ist verzweifelt, denn er versteht nicht, dass er Hannah jemals so stark verletzt hat, sodass sie Selbstmord begeht. Im Laufe des Buches wird jedoch deutlich, dass Hannah und Clay eine gewisse Beziehung zueinander hatten.

Das Buch ist so aufgebaut, dass jedes Kapitel eine Kassettenseite beinhaltet. Während Clay sich jede einzelne Kassette anhört, reagiert er in den Gedanken auf die gehörten Geschehnisse. Im Buch wurde deutlich, wie Clay sich fühlt und aufgrund seiner Reaktionen wird auch sein Charakter deutlich. Jay Asher hat es geschafft, die Charaktere auf eine besondere Weise zu beschreiben. Hannah hat man nur durch die Kassetten kennengelernt, doch war das kein Nachteil für den Leser, sondern eigentlich ein Vorteil. Ich bin der Meinung, dass ein Charakter sich gut beschreiben lässt, durch die Dinge, die man im Leben durchgemacht hat und wie man sich dabei fühlt oder reagiert. Und genau das ist es. Es ist Hannahs Lebensgeschichte.

Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema. Zum Einen ist es ein Unterhaltungsbuch, jedoch ist das nicht alles. Jay Asher macht in seinem Buch deutlich, dass Menschen oft Warnsignale anderer Menschen ignorieren, da sie nichts mit ihnen zu tun haben wollen. Man erkennt die Anzeichen dafür nicht oder will sich nicht erkennen. Auf eine gewisse Art und Weise fordert Jay Asher uns dazu auf, mehr auf unsere Mitmenschen zu achten. Ihnen zu helfen, wenn es ihnen nicht gut geht. Man muss sich als betroffene Person nicht schämen, wenn man Hilfe annimmt, denn es bedeutet dass man stark ist und weiter kämpft.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr mitreißend und spannend. Wenn man es fertig gelesen hat, macht man sich noch lange über das besprochene Thema Gedanken. Man wird aufmerksamer und bekommt einen anderen Blickwinkel über das Thema. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, da es hilft mögliche Anzeichen zu erkennen. Ich gebe diesem Buch 5/5 Sterne.

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